An das Leben: Alles Liebe!

Nondualität | An das Leben: Alles Liebe!

Wie lebendig du dich fühlst,
wie wach und präsent,
wenn du als Ganzes erlebst!

Du kannst alles in Liebe erleben.
Du bist frei,
ganz du zu sein, ganz da zu sein

als unbegrenztes Jetzt,
offenes liebendes Jetzt,
das alles ist.

Du kannst alles von der Last erlösen,
dir was bringen zu müssen
außer Lernen.

Du lernst, was da ist,
was du bist,
was du liebst.

Du musst nicht gegen den Strom schwimmen.
Du kannst flussaufwärts sehen
und die Quelle fühlen.

Liebe ist da.

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Muschel-Strand

Nondualität Gedichte: Muschel-Strand

Du bist am Strand
endlose Weite

endlose Weite
endlose Weite
und eine Muschel

Du nimmst sie vom Strand
und sie Deinen Blick

kleine Muschel
gezackter Rand
endlose Weite

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Nondualität | Nichtdualität 1als2

Nondualität | Nicht-Dualität | 1als2Nicht-Dualität: Videos und Texte über Leben­dig­keit und die Formen, die sie annimmt.

Diese Erschei­nungs­formen sind leben­dige Energie in Bewe­gung, in stän­diger Verän­de­rung. Das Ein­zige, das kons­tant bleibt, ist die Leben­dig­keit vor, hin­ter und in den Erschei­nungs­for­men. Das Bewusst­sein (die Offen­heit, der Raum, die Stille …), in dem die Erschei­nungen auf­tau­chen; die Präsenz, die Intel­li­genz, die sich in ihnen mani­festiert. Das Eine, das sich als Zwei­heit, als Viel­falt zeigt.

Wenn sich die Auf­merk­sam­keit ihrem eige­nen Ursprung zuwen­det, dem Bewusst­sein selbst, dann wird diese Quelle der Erschei­nun­gen als Freude, Liebe, Erfül­lung erlebt; als all­ge­gen­wär­tige, ein­zige Präsenz, frei und un­getrübt von allem, was in ihr auf­taucht; vol­ler Liebe für sich selbst in all ihren Erschei­nungs­for­men.

Die Vor­stellungen von Getrennt­heit werden als Illu­sion durch­schaut: als Traum, ein getrenn­tes Wesen zu sein, das der “Außen­welt” das abrin­gen muss, was es braucht, um voll­stän­dig zu werden.

Nur in der Iden­tifi­kat­ion mit einem Bewusst­seins­in­halt erscheint die Hin­wen­dung zur Quelle nicht als das Natür­lich­ste, Selbst­ver­ständ­lich­ste über­haupt, son­dern als ein lan­ger, schwie­ri­ger Weg mit vie­len Stu­fen und Hin­der­nis­sen. Die Erkennt­nis des einen Bewusst­seins ist aber in jedem Moment mög­lich – nur nicht für ein getrenn­tes Einzel­wesen, denn die Illu­sion der Getrennt­heit kann sich im Erle­ben der einen Leben­dig­keit nicht halten.

Hier fin­det ihr Tex­te, Gedichte, Videos, Veranstaltungen und Expe­ri­mente, die auf dieses Erle­ben der Nicht-Dualität hin­wei­sen.

Fragen und Feed­back dazu sind will­kom­men – jetzt auch per Live-Chat!

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NLP, Achtsamkeit & Reframing

Aus einem Online-Chat mit Dittmar Kruse:

  • Gewohnheiten überprüfen – hat sich das Ver­ha­lten bewährt?
  • Reframing: Was ist das Bedürf­nis (der Wunsch, das Ver­spre­chen) hinter dem unbe­frie­di­gen­den Verhalten?
  • Ablenkung verhin­dert Kon­flikt­lö­sung: das Lose-Lose-Prinzip
  • Achtsamkeit ist Lernen: Was ist “Jetzt”?
  • Freundliche Aufmerk­sam­keit für die eige­nen Bedürf­nisse und Gefühle statt Widerstand
  • Erlaubnis zu fühlen, was da ist
  • Erstes Date mit dem Erleben

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Was hilft bei Schmerzen? NLP als Schmerztherapie

(… aus dem Newsletter …)NLP: Mentaltraining bei Schmerzen


Liebe Leute, was hilft bei Schmerzen?

Als erstes fallen uns Schmerzmittel ein. „Zu Risi­ken und Neben­wir­kun­gen fra­gen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.”

Wahrscheinlich die zweit­häu­fig­ste Maß­nahme ist der Ver­such, sich abzu­len­ken. Auch das kann hilf­reich sein, funk­tio­niert aber nur bei leich­ten bis mäßi­gen Schmerzen.

Und diese ersten beiden Metho­den gehen nicht auf die Ursache des Schmer­zes ein, son­dern nur auf das Symptom selbst.

Es ist aber sinn­voll, die Funk­tion des Schmer­zes zu klären: ihn als Aus­druck und Erschei­nungs­form eines wich­ti­gen und legi­ti­men Bedürf­nis­ses zu würdigen.
Der Schmerz kann ein Warn­sig­nal sein („Vor­sicht bei die­ser Bewe­gung!”; „Das ist zu viel Stress!”), ein Hin­weis auf eine Stö­rung inkl. Hand­lungs­auf­for­de­rung („Geh zum Zahn­arzt! Nein, nicht irgend­wann!”), ein Hilfe­ruf oder ein Ruf nach Auf­merksamkeit.

Dieses Anerkennen der „guten Absicht” und die Ent­war­nung, nach­dem sie erfüllt ist (oder eine sanf­tere Mög­lich­keit, sie zu erfül­len), kann z.B. durch direkte Kom­mu­ni­ka­tion mit dem Symp­tom (-Verur­sacher) geschehen.
Dafür bietet NLP Techniken wie das 6-Stufen-Reframing, das ich hier auf zwei Schritte redu­zie­ren möchte:

1. Finde das ursprüng­li­che Bedürf­nis hin­ter dem Schmerz.
2. Finde bessere Möglich­kei­ten, dieses Bedürf­nis zu erfüllen.

(Zum Beispiel: „Ok, ich werde mir öfters Ruhe gönnen, dazu brau­che ich keine Migräne mehr.”)

Selbst wenn die Funktion des Schmer­zes erfüllt ist, d.h. der Schmerz „eigent­lich” unnöt­ig gewor­den ist, besteht er lei­der oft noch wei­ter fort, weil es keine klare „Ent­war­nung” gab (die Ent­war­nung, die eben durch „direkte Kom­mu­ni­kat­ion” kom­men kann).
Außer­dem gibt es im Gehirn das so genannte „Schmerz-Gedächtnis”, d.h. die neuro­­nale Ver­knüp­fung (die Schmerz­­bahn) wird immer sta­biler.
Dann braucht es nur noch wenig Reiz vom eigent­li­chen Ort des Schmer­zes, damit das Gehirn sagt: „Oh, das kenne ich!” und den Schmerz auto­ma­tisch ver­stärkt.
Was hilft, um aus diesem Auto­ma­tis­mus heraus­zu­kommen, ist Aufmerksamkeit.

Arten der Aufmerksamkeit

Wir geben diese Aufmerksamkeit oft nur wider­willig, unfrei­willig.
Klar, wir wol­len keine Schmerzen.
Und wenn unsere Auf­merk­sam­keit vom Schmerz erzwun­gen wird, dann füh­len wir uns ohn­mäch­tig, aus­ge­liefert.
Dieser Wider­stand gegen den Schmerz („Der soll ein­fach nur weg sein!”), diese erzwun­gene Auf­merk­sam­keit äußert sich oft als zusätz­liche Anspan­nung um den Schmerz herum, die ihn noch ver­schlim­mert und fest­hält.
Dazu kommt noch die gedank­liche Aus­deh­nung des Schmer­zes in Ver­gan­gen­heit („Schon wie­der!”, „Immer noch!”) und Zukunft („Das wird immer schlim­mer, wie soll das nur wei­ter­ge­hen!”), was auch wie­der zu mehr Anspan­nung führt und den Schmerz end­los und uner­träg­lich erschei­nen lassen kann.

Soweit die „problema­tische”, wider­wi­llige Auf­merk­samkeit.
Ganz anders wirkt aber freundliche Aufmerksamkeit.
Wir erleben das im Kon­takt mit ande­ren sehr deut­lich: Wenn wir uns mit einem Pro­blem an jeman­den wen­den, worauf­hin der uns genervt anschaut (oder genervt weg­schaut) und stöhnt: „Oh Mann, was ist denn jetzt schon wieder?! MUSS das sein?!” … dann macht uns das wahr­schein­lich nicht gerade locker, ent­spannt und flexi­bel, sondern es lässt uns im momen­ta­nen Pro­blem-Zustand ein­frieren.
Das könnt ihr gern mal mit einem Kind testen. (Gell, das wür­det ihr nie machen!! So was tun wir eher uns selbst an …)
Wenn wir aber ein Kind mit (körper­li­chen oder emo­tio­na­len) Schmer­zen zu uns kom­men las­sen und ihm bereit­wil­lig zuhö­ren, dann hat allein schon diese lie­be­volle, offene Auf­merk­sam­keit eine ent­span­nende, lösende, hei­lende Wirkung.

Diese Art von Auf­merk­sam­keit gibt es in vie­len Vari­an­ten: Neu­gier, For­scher­geist, Ent­decker­freude, Spie­len, Stau­nen, Ver­liebtheit, …
All diesen Spiel­arten der Auf­merk­sam­keit ist die frei­wil­lige, inter­es­sierte Zuwen­dung gemeinsam.
Dies ist unser natür­licher Lern-Modus: der Zustand, in dem der Orga­ni­smus ein­ge­fah­rene Bah­nen ver­lässt, um etwas Neues zu erfah­ren und aus­zu­probieren.
(Deswegen funk­tio­niert Ler­nen mit Freude so viel bes­ser als Ler­nen unter Zwang.) 

Wir können uns mit dieser freund­li­chen, acht­sa­men Auf­merk­sam­keit dem Schmerz zuwen­den und erkun­den, was es im Moment eigent­lich ist, das wir “Schmerz” nennen.

Ist es ein Ziehen oder eher ein Druck? Von innen nach außen oder umge­kehrt? Ist es ein Pul­sieren – in welchem Tempo /Rhyth­mus? Wie ist die Tem­pe­ra­tur: heiß /warm oder kalt /kühl?
Wo genau ist es im Kör­per loka­li­siert? Wo ist das Zentrum? Wie ist der Rand: scharf abge­grenzt oder unscharf oder wie an einem Meeres­strand?

Diese Art der Erfor­schung löst in ganz vielen Fäl­len schon viel vom Schmerz – vor allem, wenn wir sie nicht nur als Trick ein­set­zen, um den Schmerz los­zu­wer­den, son­dern uns ihm mit ehr­li­chem Interesse zuwen­den, als etwas, das ja unser eige­ner Kör­per in bes­ter Absicht „macht”.
Es kann übrigens (in der Arbeit mit Patien­ten und auch in unse­rem inne­ren Selbst­ge­spräch) hilf­reich sein, vom Begriff „Schmerz” abzu­lassen (der den Zustand fixiert) und statt­des­sen vom „Zie­hen” oder von der „Empfin­dung” zu sprec­hen, so dass die nega­tive Bewer­tung weg­ge­las­sen wird und Ände­run­gen in der Empfind­ung leich­ter mög­lich werden. Denn es liegt ja in der Natur von Empfin­dun­gen, dass sie sich stän­dig ändern.

Wir haben jetzt also statt z.B. „Kopf­schmer­zen” eine Beschrei­bung wie „ein pulsie­ren­der Druck in der Mitte der lin­ken Kopf­hälfte mit Zen­trum hin­ter dem lin­ken Auge; es pul­siert unge­fähr ein­mal pro Sekunde nach außen und strahlt bis zum Nacken­an­satz und zur Stirn­mitte aus und hat die Form eines Balls. Der Ball hat einen Durc­hmes­ser von viel­leicht 3 cm und dehnt sich im Pul­sie­ren aufs Dop­pelte aus.”

Das klingt nach „Ja toll, na und?” – ist aber wie gesagt meis­tens schon die halbe Miete (und manch­mal die ganze).
Denn jetzt können wir anfan­gen, mit der Empfin­dung (in unserem Bei­spiel mit dem pul­sie­ren­den Ball) zu expe­rim­en­tie­ren und Vari­a­tio­nen ins Spiel zu bringen:
“Was würde pas­sie­ren, wenn das Pul­sie­ren schneller würde? Oder lang­samer? Wie würde sich die Ober­flä­che des Balls anfüh­len? Stell dir vor, dass du Frische in den Ball hinein atmest, und dass du beim Au­sat­men Luft aus ihm ablässt.” … usw.

Außerdem wird es leicht, die Empfin­dung in einen ande­ren Sin­nes­ka­nal zu über­tra­gen: „Wel­che Farbe hat der Ball?”
In der visuellen Vor­stel­lung sind Ver­än­de­run­gen für die meis­ten Leute leic­hter als im Füh­len. „Was pas­siert, wenn die Farbe heller wird? Stell dir die Farbe als Wasser­farbe vor, und lass jetzt viel kla­res, fri­sches Was­ser hinein­lau­fen, so dass die Farbe immer mehr ve­rdünnt wird und sich über den gan­zen Kör­per ver­teilt.”

Je mehr Aufmerksamkeit aufs Sehen /Vor­stel­len geht, desto weni­ger inten­siv wird das Gefühl erlebt (was wir uns ja auch schon bei der Phobie-Technik zunutze gemacht haben).

Eine weitere Möglichkeit: dem Schmerz = der Empfindung Raum geben.
Es hat eine sehr inte­grie­rende Wir­kung, zu spü­ren, wel­ches Volu­men die Empfin­dung im Gesamt­raum des Kör­pers ein­nimmt.

„Wie weit ist es vom Zen­trum der Empfin­dung bis zu dei­ner Nasen­spitze? Wie viel Raum ist zwi­schen der Emp­fin­dung und dei­nem Bauch­na­bel? Wie viel Raum füllt die Emp­fin­dung im gan­zen Kör­per aus? Und im ganzen Zimmer?”
Das löst die Fixie­rung auf den Schmerz und bet­tet ihn ins Gesamt-Erleben des Augen­blicks ein. Dadurch ver­teilt sich die Inten­si­tät gleich­mä­ßiger, und Ver­kramp­fun­gen kön­nen sich lösen.

Außerdem können wir die Emp­fin­dung z. B. mit der glei­chen Stelle auf der ande­ren Kör­per­seite ver­glei­chen („Wie fühlt sich die rechte Kopf­hälfte an? Welche Farbe wäre das?”) und die „heile” Stelle als Refe­renz neh­men („Stell dir vor, dass diese Farbe um den Ball dort links herum fließt, ihn erfüllt und schmel­zen lässt” – oder ein­fach: „Stell dir vor, dass die linke Seite sich immer mehr der rech­ten angleicht, wie bei einer lang­samen Überblendung”).

Ok, soweit ein paar Möglich­kei­ten, es gibt natür­lich noch viele mehr.
Wenn Ihr grad mal so bissl Schmer­zen habt, nutzt die Gele­gen­heit, diese Tech­ni­ken zu üben!
Dann könnt Ihr eure Vor­erfah­rung leich­ter nut­zen, wenn’s mal hef­ti­ger wird. Also nicht „igno­rie­ren, bis es nicht mehr geht”, denn dann könnte es schwie­rig werden, die nötige Auf­merk­sam­keit auf­zu­bringen.
Dasselbe gilt natürlich auch für Eure Patienten.

Dittmar Kruse


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