Auszug aus Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit
von Dittmar Kruse

Es gibt viele Metaphern für den Körper: Wir sprechen vom ›Brustkorb‹, als würden die Rippen einen Korb bilden. Ein Korb ist ein fester, statischer Behälter – hier besteht er statt aus Weidengeflecht aus Rippen. (Das englische Wort ›ribcage‹ – Rippenkäfig – ist noch fester und weckt Vorstellungen von Eingesperrt-Sein.) Wie würde sich das Erleben mit einem Begriff wie ›Rippenfächer‹ ändern? Die Rippen wären jetzt beweglich; sie könnten sich auffächern und wieder zusammenschieben. Noch dynamischer und flexibler wäre eine ›Rippenhand‹: Jetzt sind die Rippen wie Finger, die sich einzeln voneinander weg und zueinander hin bewegen können.
Quelle: Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit.
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